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Berabecka Boandl Bräu

 

Mein Bier bin ich

 
Manfred Fritsch - Berabecka Boandlbräu"Ich habe kein Konzept. Ich bin das Marketing. Ich bin mein Bier",
sagt Manfred Fritsch, den in und um Aichach alle nur Manni oder Boandlbräu nennen. Er sitzt  in seinem Bräustüberl in der rosa Latzhose, die genauso sein Markenzeichen ist wie die Narrenkappe, die neben ihm auf dem Tisch liegt, und die Gitarre in der Ecke.  Alles findet sich auf dem Logo seines Bieres wieder. Richtig: Der Mann hat kein Konzept. Er ist eines.

Dass sein Boandlbräu-Bier im Aichacher Land Kultstatus hat, liegt auch am Braumeister selbst. Den kennt man als Musiker und Ex-Stadtrat mit Neigung zu anarchischen Gedanken, mit seinem Bierfahrrad gehört er zum Aichacher Stadtfest genauso wie zum Schrobenhausener Schrannenfest, und als der Nichtraucher sich über das Rauchverbot so ärgerte, dass er allen Landtagsabgeordneten Lokalverbot in seinem Bräustüberl erteilte, machte Fritsch sogar Schlagzeilen in den Boulevardblättern.

Von der WG zur Brauerei

Angefangen hat alles 1994 in einem alten Anwesen im Aichacher Ortsteil Oberbernbach, gleich neben der Kirche und Friedhof. Daher hat die Brauerei ihren Namen "Berabecka Boandlbräu". Bierernst ist man hier nur selten. Vor fast 20 Jahren war hier noch keine Brauerei, sondern eine WG. Für die begann Manni Fritsch zu brauen. Für den Eigenbedarf. Er selbst hatte nach Lehrjahren bei Maierbräu in Altomünster, in Scherneck, Weihen­stephan und Berlin seinen Braumeister gemacht. Das trübe, leicht dunkle Bier "mit der variierenden Stammwürze" (Eigenwerbung) kam so gut an, dass er ab 1988 das Brauen gewerblich betrieb.

Nach vielen Jahren hatte Aichach damit wieder eine Brauerei im Stadtgebiet. Mit seinem Nicht-Konzept hat Manni Fritsch vor fast 15 Jahren genau ins Schwarze getroffen: Eher aus der Not geboren, verkörpern die handgezimmerten Bierkisten und die Liter-Flaschen mit dem Bügelverschluss das Urige und Unverfälschte, genau wie das Bier, dem im Bierführer "Schwaben" leichte Röstaromen, malzige Süße und herbes Schwarzbrotaroma zugschrieben werden.

Die Brauerei wuchs schnell. Aus dem knapp 60 Hektolitern am Anfang waren im Jahr 2000 schon 250 Hektoliter geworden, heute sind es gute 700, es gab aber auch schon Jahre mit über 900 Hektolitern. Boandlbräu gibt es nicht im Getränkemarkt. Man muss es in der Brauerei selbst abholen. Ein Drittel des Umsatzes macht der Boandlbräu mittlerweile im 2003 eröffneten Bräustüberl, ein Drittel geht in Kästen und Fässern an Kunden, ein Drittel macht der Ausschank bei Festen aus; dazu gibt es das Bier in einer Handvoll ausgewählter Gaststätten. Seit Frühjahr 2000 ist in dem alten Bauernhof-Anwesen eine moderne Zehn-Hektoliter Anlage installiert, das Lager wurde erweitert - eine sanfte Expansion.

Erfolgreiche Kombination aus Bier und Kult

Handgemacht sind das Helle, das Dunkle und der Manipulator-Doppelbock aber immer noch. Im wahrsten Sinne des Wortes: Bis das Bier drin ist, habe ich die Flasche fünf bis sechsmal in der Hand, sagt der Brauer, und das soll auch so bleiben. Denn die Kunden wollen genau die Kombination aus Bier und Kult, für die Boandlbräu steht. Wer Glück hat, bekommt zu den Bierfässern für sein Fest auch einen kleinen Auftritt des Chefs, der seine Gitarre rauszieht und Rockklassiker singt, und die Brauerei­besichtigungen sind nach wie vor begehrt – so nahe am Bierbrauen ist man selten. Bei aller Regionalität ist Boandlbräu auch international, wie der Chef mit einem Grinsen erzählt, das erklärt, warum seine früheren Band-Kollegen ihm eine Narrenkappe schenkten. Tatsächlich gehört ein Boandl-Ausschank seit Jahren zum festen Bestand der Luxemburger Frühjahrsmesse, und eine treue Kundin hat man in Österreich: Von dort kam einst eine junge Dame mit dem Motorrad und kaufte für ihren Großvater zwei Flaschen – der Opa heißt nämlich Boandl mit Nachnamen.

Mittlerweile hat der Mann, der keine Kompromisse mag, aber doch ein paar machen müssen: Seit kurzem gibt es ein leichtes Bier – "Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal mache". Und die Zukunft? Der Boandlbräu wird so bleiben, wie er ist – klein. "Würde die Brauerei wachsen, müsste ich viel mehr Manager sein. Ich bin aber Brauer", sagt Fritsch. Und sonst könnte er auch nicht mehr sein Bier sein.


www.boandlbraeu.de

 

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